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Potenzpillen als wichtige Gehilfen

Das heikle Thema der Impotenz betrifft heutzutage viele. Einer Kölner Studie nach, sollen fast zehn Prozent der 40- bis 49-Jährigen Deutschen Männer Probleme mit der Potenz haben. Von den 60- bis 69-Jährigen ist mehr als ein Drittel betroffen und sogar die Hälfte aller 70- bis 80-Jährigen spricht von langfristigen Erektionsstörungen. Diese Zahlen sollen sich laut Strategen der Pharmaunternehmen in den nächsten zwanzig Jahren sogar verdoppeln. Obwohl so viele von der Krankheit betroffen sind, bringen nur wenige den Mut auf, über die Probleme zu sprechen. Traurig aber wahr: Von rund sechs Millionen betroffenen Männern in Deutschland gehen nur um die zehn bis 15 Prozent zum Arzt.

Potenzmittel Viagra

Meist können Potenzprobleme behoben werden

Ob aus Scham oder Stolz ist hierbei jedoch egal, denn im Endeffekt leiden alle unter dem selben Problem, das bei vielen ganz einfach gelöst werden kann. Viele wissen nämlich nicht, dass potenzfördernde Medikamente, wie Viagra, immerhin bis zu 70 Prozent aller Patienten dabei helfen könnte, wieder ein normales Sexualleben zu genießen. Ärztliche Behandlungen gegen Potenzprobleme sind mitunter Injektionen in den Schwellkörper, Penisprothesen sowie psychologische Therapien.

Um die bestehenden Erektionsprobleme jedoch wieder los zu werden, sollte man unbedingt zum Arzt gehen. Mit wenigen Tests kann dieser feststellen, ob die Erkrankung auf körperliche oder psychische Probleme zurück zuschließen ist. Neben Stress und Sorgen könnten die folgenden Ursachen eine Erektion verhindern:

  • Diabetes
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Alkoholkrankheit
  • Erhöhter Blutdruck
  • Arterienverkalkung
  • Herz-Kreislauf-Erkrankung

Erektionsstörungen können jedoch auch ein Warnzeichen für gesundheitliche Probleme sein. Laut dem Urologen Ulrich Wetterauer hatten etwa 70 Prozent der Patienten, die an einem Herzinfarkt erlitten, schon jahrelange Erektionsprobleme.

Potenzmittel Levitra

Durch Viagra änderte sich alles

Mit der Beliebtheit von potenzstärkenden Medikamenten, nahm die Vielfältigkeit der Arzneimittel am Markt zu. Damit kamen auch die unzähligen Fälschungen von der bekannten blauen „Wunderpille“. Heutzutage greifen immer mehr Männer zu kleinen Hilfsmittel in Sachen Sex – sei es um das Selbstbewusstsein wieder zu stärken oder das Sexleben wieder etwas befriedigender zu machen. Viagra und Hormontherapie sind dabei an erster Stelle.

Allerdings ist es mittlerweile so weit, dass viele die Ratschläge von Medizinern nicht berücksichtigen und Potenzpillen zu hoch dosieren. Auch die Kombination mit anderen Medikamente gegen Herzerkrankungen kann schwere Folgen haben. „In einem Drittel der Fälle beachten die Patienten die bekannten Gegenanzeigen nicht“, weiß der stellvertretende Abteilungsleiter für die Sicherheit von Arzneimittel (BfArM), Ulrich Hagemann. In seltenen Fällen wurden sogar schon Todesfälle registriert.

Die Konkurrenz schläft nicht

2003 kamen zwei weitere Medikamente zur Potenzsteigerung auf den deutschen Markt. Die Substanzen funktionieren ähnlich ihrem beliebten Konkurrenten, Viagra, und werden hauptsächlich zur Förderung der Durchblutung im Schwellkörper verwendet. Das US-Arzneimittel Cialis ist seit einigen Jahren erhältlich und wächst ständig in Beliebtheit. Das Deutsche Medikament Levitra erhielt ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit die Zulassung für den Verkauf von der Europäischen Kommission.

Trotz großer Auswahl gilt auch hier der Spruch „Der Kunde ist immer König“, denn „die Männer werden für sich im Einzelfall entscheiden, mit welchen Präparaten sie besser zurechtkommen“, so der Mediziner Hartmut Porst. Der erhebliche Unterschied zu Viagra liegt laut Herstellern darin, dass neue Potenzmittel damit werben, besser verträglich zu sein. Vor- und Nachteile bleiben dabei jedoch nicht aus.

Potenzmittel Cialis

Die wichtigsten Potenzpillen

Hier ist eine kleine Übersicht einiger erhältlicher Arzneimittel, die als Potenzhelfer angepriesen werden:

Viagra

Der Hauptwirkstoff in Viagra ist Sildenafil. Hergestellt von dem amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer, wurde das Medikament bereits 1998 für den europäischen Markt zugelassen. Erfunden wurde Viagra übrigens durch puren Zufall als sich ein Mediziner über die fehlende Wirkung des angeblich blutdrucksenkendem Mittel beschwerte. Die knallige blaue Tablette bewirkte nämlich das komplette Gegenteil – es förderte den Blutzufluss zum Penis.

Levitra

Levitra wurde 2003 für den europäischen Markt zugelassen und wird von der Deutschen Firma Glaxo-Smith-Klein hergestellt. Der Inhaltsstoff Vardenafil sorgt dafür, dass sich die Muskulatur im Penis entspannt und den Zufluss von Blut in die Schwellkörper erlaubt. Das wiederum führt zu einer Erektion. Der Unterschied zur herkömmlichen Viagra-Pille liegt in der Wirkungsdauer: Vardenafil kann nämlich bis zu 12 Stunden wirken. Das Medikament kann sogar mit Alkohol eingenommen werden, ohne jegliche Wirkung zu verlieren. Die häufigsten Nebenwirkungen sind mitunter, wie bei Viagra, Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen und Rhinitis.

Cialis

Das Medikament Cialis wird von dem amerikanischen Pharmariesen Lilly hergestellt. Zugelassen für den Verkauf in Deutschland wurde das Mittel in 2003. Der Inhaltsstoff Tadalafil wirkt ähnlich dem Viagra-Wirkstoff Sildenafil: Die Durchblutung im Schwellkörper wird verstärkt und es kommt zur Erektion. Die Tablette wirkt ebenfalls nur dann wenn der Mann wirklich sexuell erregt ist. Zu bisher beobachteten unerwünschten Nebenwirkungen zählen Störungen des Herz-Kreislauf sowie Muskelschmerzen. Eingenommen kann das Arzneimittel normalerweise mit jedem Nahrungsmittel werden. Aufpassen sollte man allerdings, wenn Cialis in Kombination mit extrem fetthaltigen Mahlzeiten geschluckt wird. Hier kann die Wirkung um einiges verlangsamt werden.

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